„Zaghaft und oftmals unbeholfen, wie ein Kind das gerade laufen lernt“ – so beschreibt Thorsten Hahn, Geschäftsführer des bankingclub.de, die Versuche deutscher Banken und Sparkassen, die modernen Tools des Social Media Marketing zu nutzen. Dabei müssten die Banken gerade jetzt in der Krise ihre PR-Maschinerie auf Hochtouren laufen lassen, um Vertrauen zu schaffen: „Leider verharren viele Banken in der Deckung, statt sich anfassbar zu machen und mit den Leuten in Kontakt zu kommen“, bedauert der Diplom-Bankkaufmann.
„Banker müssen sich über ihre eigene Firmengrenzen hinaus austauschen können“, betont Thorsten. Der BANKINGCLUB bietet Mitarbeitern von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern ein solches Forum. Mit 46.000 Mitgliedern rangiert der Club mit seiner XING-Gruppe mittlerweile auf Platz 7 und wächst laut Thorsten „wie Schaum“. Der Banker ist überzeugt, dass es für den Ausbau von Netzwerken kein besseres Business Development Tool als das Internet gibt: „Wenn man heute ein Netzwerk wachsen lassen will, dann bedient man sich des Internets. Plattformen helfen dabei, Netzwerke sichtbar werden zu lassen und die Verknüpfungen der Mitglieder aufzuzeigen.“ Darüberhinaus bietet der BANKINGCLUB zahlreiche Live Networking Veranstaltungen mit Club Abenden, Kongressveranstaltungen sowie einer BANKINGLOUNGE an.
Nischenanbieter wie die quirin bank mit Honorarberatung und die Fidor AG mit Banking 2.0 sind für den Bankingclub-Geschäftsführer wie „Nadeln, die die Branche braucht, um zu ihrem tradierten auf den Kunden fokussierten Banking mit modernen Ansätzen zurückkehren zu können.“ „In den letzten Jahren haben wir uns mit Investments und Produkten, die kein Mensch verstanden hat, vom klassischen Banking wegbewegt“, findet Thorsten „diese Art von Produkten brauchen wir nicht, ebenso wenig wie die damit verbundenen Risiken. Was wir dagegen dringend brauchen ist mehr Kommunikation mit unseren Kunden.“
Veranstaltungshinweis: Next Banking Konferenz am 16.6.2009 in Berlin mit Tiburon-TV als Medienpartner.
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