Anfang 2010 geht die erste deutsche Web 2.0 Mit-Mach-Bank an den operativen Start: Mit einem mutigen Bankkonzept rund um das Social Web macht die Münchener Fidor Bank ihre Kunden zu Controllern und Entwicklern und reagiert damit auf die dramatischen Vertrauensverluste der Bankenbranche. Tiburon-TV sprach auf dem ConventionCamp Hannover mit Matthias Kröner über die neuartige Bankstrategie.
„Eines der wichtigsten Wörter im Konzept der Fidor Bank ist ‚gemeinsam’“ betont der Vorstandssprecher. „Wir diskutieren mit dem User sowohl die strategische Entwicklung als auch die Produktentwicklung, so dass der Kunde von Anfang an in die Wertschöpfung integriert ist.“ Das Mit-Mach-Prinzip geht bei Fidor so weit, dass es dem Kunden überlassen ist, ob er seinen Finanzbedarf mit anderen Usern oder der Bank decken will. Matthias ist sich sicher, dass Konzepte wie das Fidor Community Banking um sich greifen werden: „Wenn es den Banken nicht gelingt, sich näher an die Trends dranzusetzen, werden sie in heute sicher geglaubten Bereichen Kunden verlieren. Das ist so einfach wie in jeder anderen Industrie – wenn der Anbieter stehen bleibt, geht der Kunde.“
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